Tanz (Kurs Nr. 9 bis 11)
Kurs Nr. 9: Urban Dance
mit Günther Eder
Urban Dance setzt sich zusammen aus den Tänzen:
HipHop, House, Bboying (BreakDance), Popping und Locking. Im Kurs werden die einzelnen Tänze und deren typischen Charaktäre vermittelt. HipHop spiegelt den coolen Charakter wieder, es geht um tiefe Beats und effektvolle Tanztechniken. House ist der natürlichste Bewegungsfluss auf der einen Seite, jedoch komplexe Beintechniken zu den Houserythmen auf der anderen. Bbyoing (BreakDance) oder Breakin genannt sind teils tänzerische teils akrobatische Elemente auf Funk Musik oder BreakBeats. Popping kommt aus dem Robot und wurde zu einer sehr komplexen Tanzform/Technik weiterentwickelt, schräge Formen und komplexe Muster und einzigartige Körpereffekte beschreibt den Tanz wohl am besten. Locking beschreibt einen lustigen „funky“ Charakter, der mit seiner „comicartigen“ Überzeichnung alle Bewegungen übertrieben ausführt.
Wir wollen im Kurs von allen Tänzen einige Basics lernen und auch fühlen aber uns außerdem mit deren Beziehung zu den verschiedenen Ebenen und Rhythmen auseinandersetzen. Also neben den Basics auch einen Grundstein für die individuelle Bewegungsfindung legen, um auf die Bewegungssprache des eigenen Körpers einzugehen. Das soll einen Ansatz dazu geben, später den eigenen Tanzstil zu entwickeln.
Ob und was wir bei der Abschlusspräsentation zeigen werden, hängt von den Teilnehmern ab.
Dieser Kurs ist für jeden Tanzbegeisterten geeignet.
Benötigte Arbeitsmaterialien:
- Angenehme lockere Kleidung (Trainingsgewand) und hallentaugliche Schuhe.
Günther Eder: geb. 1983 in Oberndorf (Österreich) | technischer Abschluss an der HTL | BreakDance seit 1999 | HipHop, House, Popping und Locking seit 2001 | Einflüsse aus Modern Dance und Tap Dance | Besuch von zahlreichen Workshops bei Szenegrößen wie Brian Green(US), David Colas(FR) und Storm(D) | Unterricht im Bereich Tanz seit 2005 | 2006 Battle of the Year International | 2009 Bonner Sommer - Tanztheaterperformance
Kurs Nr. 10: Afrikanischer Tanz
mit Mamadou Fall
Leben ist Tanz
traditionelle afrikanische Tänze aus Westafrika mit Live-Percussion
Tanzlehrer Mamadou Fall versteht sich als Hüter der afrikanischen Tradition. Seit 1990 lebt Mamadou in Deutschland, wo er als Lehrer für traditionellen Afrikanischen Tanz viele begeisterte Schüler unterrichtet. In Insiderkreisen gelten Tanzstunden bei Mamadou, begleitet von Trommelmusik live, nicht nur als Geheimtipp, sondern auch als einmaliges Kulturereignis.
Mamadou ist einer der wenigen Tanzpädagogen, der noch sämtliche traditionelle Tanzformen (Wolof, Serrer, Djola, Malinke) des kulturell so reichen Westafrika und seines Heimatlandes Senegal beherrscht. „Die Kultur ist das, was man auf keinen Fall vergessen darf“, sagt Mamadou überzeugt.
Arbeitszeit:
pro Gruppe (10 Anfänger ohne Vorkenntnisse und 10 Tanzgeübte) täglich bis zu 3 Stunden ( 9.00 - 10.30 bzw. 11.00 – 12.30 / 15.00 - 16.30 bzw. 17.00 – 18.30 Uhr)
Für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet.
Benötigte Arbeitsmaterialien:
- Lockere Kleidung
- barfuß
maximale Teilnehmerzahl: 20 (2 Gruppen)
Mamadou Fall: geb. 1949 in Dakar | 1966 entdeckt, als Maurice Senor Senghor, der Direktor des Theatre National Darsteller für Filmrolle sucht | Engagement für das Ballet National du Senegal | 1967 gewinnt Mamadou Fall beim Festival de la Danse in Hamamed gegen Tänzer aus 14 Ländern Europas und Afrikas, erster Preis als bester Solotänzer | Fünf Jahre Arbeit mit dem Ballet National du Senegal, Berufung zum Maître de Ballet | Arbeit als Tanzlehrer, Solotänzer, Choreograph und Schauspieler beim Film | Weltweite Tourneen: 18 Jahre lang unzählige Gastspielreisen mit dem senegalesischen National-Ballett Europa, Asien, Afrika sowie Nord- und Südamerika
Kurs Nr. 11: TaKeTiNa
mit Elisabeth Gabler
TaKeTiNa:
Kreative Entfaltung – Rhythmus mit allen Sinnen erleben
In diesem Kurs erleben Sie die Vielfalt des Rhythmus. Nicht durch zuhören, sondern mitmachen. Lebendigkeit, Kommunikation, Chaos- und Ordnungsphasen, Stabilisierung und Destabilisierung, das Alles spielt eine Rolle in dieser neuen Art des Lernens.
Sanft begleitet von der einsaitigen Berimbau sowie der brasilianischen Surdo (Basstrommel) benutzen wir einfache Schritte, Klatschrhythmen und Wechselgesänge, um eine komplexe und vielschichtige musikalische Reise miteinander zu gestalten, die schließlich in gemeinsamer meditativer Ruhe ausklingt.
Dieser Kurs richtet sich an Alle, die Lust haben, ihren eigenen inneren Rhythmus wieder zu entdecken. Jede/r kann diesen Zugang wieder finden, weil er in jedem Einzelnen angelegt ist.
Für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet.
Benötigte Arbeitsmaterialien:
- Strümpfe (je nach Außentemperatur)
- bequeme Kleidung
- eine Decke oder Yogamatte zum Hinsetzen oder Hinlegen
Elisabeth Gabler: Geboren in Pennsylvania, USA | Flötistin, Bachelor of Music an der California State University Sacramento | Master und weiterführende Musikstudien an der University of Oregon in Eugene | Übersiedlung nach Deutschland 1984, danach Mitglied verschiedener Barockorchesters | Ausbildung zum TaKeTiNa-Pädagogen durch dessen Begründer, Reinhard Flatischler, von 2007-2009; Abschluss September 2009, seitdem Leiterin verschiedener TaKeTiNa-Gruppen
nach oben